Der Förderturm

Wie ein weißer Obelisk, kilometerweit sichtbar, erhebt sich der alte Förderturm mitten im Grubengebiet. Die Gebäude um den Turm herum – der Grobbrecher mit der Rundkippe und das Häuschen für die leeren Loren – wurden in den 1970er Jahren abgerissen. Glücklicherweise blieb der Förderturm stehen. Der Turm ist ein markantes Relikt der Gruben in Litlabø. Der Förderturm war die Lebensader der Gruben – mit dem Förderkorb wurde alles zu den verschiedenen Stollen und an die Oberfläche befördert. Arbeiter wurden zu ihren Einsatzstellen, bzw. an die Oberfläche gebracht. Mit den Förderkörben fuhr alles Material in die Grube. Nicht zu vergessen: Gestein, ob reich an Erz oder wertlos, wurde im Förderkorb aus der Grube gehoben.

Der erste Förderturm wurde 1910 aus Holz gebaut. Er wurde bald zu klein, und der heutige Förderturm, der aus dem Jahr 1928 stammt, wurde aus Beton gegossen. Die Jahreszahl ziert die Außenwand ganz oben.

Der Freundeskreis der Gruben hat im Turm eine neue Tür eingebaut, um dadurch den Zugang zu erleichtern. Im Turm gibt es vier Stockwerke oder Ebenen. Die oberste Ebene bietet einen weiten Blick in die umliegende Landschaft. Die Fußbodenfläche ist dort so groß, dass ein kleines Café eingerichtet werden kann. Das Café bekommt den Namen ”Café 1928”. Hier wird man ”Turmkuchen” servieren. Der Freundeskreis hat einen Bäcker beauftragt, einen speziellen Kuchen zu entwerfen.

Auf einer tieferen Ebene stehen die beiden Förderkörbe, in denen Arbeiter, Geräte sowie Gestein seinerzeit verfrachtet wurden.

Auf allen Ebenen wird der Schacht durch Drahtgitter gesichert, das auch einen guten Einblick in den Schacht ermöglicht.

Bisherige Arbeiten:
* Eine neue Eingangstür ist auf der Ebene 2 eingebaut worden.
* Ein alter Förderkorb, der seinerzeit als Reserve diente ist entfernt worden.
* Aufräumungsarbeiten.

Anstehende Aufgaben:
* Stromkabel für Beleuchtung  werden gelegt.
* Gitterzäune um den Förderschacht müssen aufgestellt werden.
* Dem Freundeskreis der Gruben ist eine Treppe aus Aluminium als Geschenk überlassen worden. Die Treppe erlaubt den Zugang zwischen den Ebenen.
* Neue Fußböden werden gelegt. Diese Arbeit ist schon im Gange.
* Außenwände neu streichen.

Die beiden Förderkörbe.

Der Förderturm von innen.